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Dieser Song beginnt klein, zärtlich.
Aber schon bald nimmt er dich mit in die Höhen und Tiefen. So wie im wahren Leben.
Mal fliegt er in Leichtigkeit dahin, um dann kurz drauf intensiv und dicht zu werden.
Mio Amore hat einen wunderschönen Spannungsbogen, der dich hochhebt und wieder sanft absetzt, um danach geradezu in einer grandiosen Liebeserklärung zu explodieren.
„Durch Sturm und Regen, durch Zeit und Raum, werden wir gemeinsam den Weg in Gottes Umarmung finden. Unsere Liebe ist ein ewiger, heiliger Traum.“
Ich liebe diesen Song. Oper und Pop verschmelzen miteinander.
Er nimmt mich mit, lässt mich wie eine Surferin auf seinen Wellen tanzen.
Und endet mit den Bitten: „Gott, mach mich zum Gefäß deiner Liebe.“
„Gott, mach mich zum Segen”.
In der Bibel steht ein wunderschöner Vers, ein Segen Gottes, den er über Abraham aussprach:
„Und will dich segnen und dir einen großen Namen machen,
und du sollst ein Segen sein.“
1. Mose 12,2b (LUT)
Der gilt auch für uns.
Gott segnet. Deshalb sollen wir auch segnen.
Was heißt „segnen“, „Segen sein“?
Gutes weitergeben. – Wir können von Gott Gutes empfangen, um es wie er weiterzugeben. Gutes tun. Nicht aus eigener Kraft, sondern durch Gottes Hilfe eine Stütze, ein Trost oder eine Freude für andere sein.
Das macht nicht ärmer, sondern reicher. Wer die Augen und Ohren offenhält, wer die Hände öffnet und zum anderen helfend geht, der spürt ein tiefe Erfüllung.
Lieben. Wohlwollend. Dasein. Geben und Vergeben.
Ein Gebet könnte sein:
Gott, bitte schenk mir Worte, die heilen. Taten, die verbinden.
Ein Schweigen, das tröstet. Geduld, wenn es schwerfällt.
Ein mildes Herz, dass die Not versteht und ihr begegnen kann.
Fülle meine Hände zum Geben.
Lass deine Liebe durch mich fließen.
Mach mich zum Segen für die Menschen, die mir begegnen.
Autor: Gabriele Waechter
KI-Bilder: https://www.bing.com/images/create/